Kontaktlinsen

Zahlungsart

Der Versicherte bezahlt die Rechnung des Optikers und beantragt die Rückerstattung bei seiner zuständigen Kasse.

Er muss die quittierte Originalrechnung an seine zuständige Krankenkasse senden. Die 13-stellige nationale Identifikationsnummer muss vermerkt sein.

Im Rahmen der vollständigen Rückerstattung (sofern alle Rückerstattungsbedingungen erfüllt sind, siehe unten) muss der Rechnung die originale ärztliche Verschreibung beigefügt werden.

Für einen ersten Rückerstattungsantrag muss eine Bescheinigung der Bankverbindung (relevé d'identité bancaire RIB) beigefügt werden. Die Zusendung jeglicher Post an die CNS ist innerhalb von Luxemburg portofrei.

Kostenübernahme

Rückerstattungssatz

Die Kosten für Kontaktlinsen werden zu 100% der vertraglichen Kassentarife zurückerstattet, sofern alle Rückerstattungsbedingungen erfüllt sind. Zwecks Geltendmachung bei der Krankenversicherung muss die ärztliche Verordnung der betreffenden Rechnung beigefügt werden.

Pauschalbetrag

Im Falle der Lieferung von Kontaktlinsen an einen Berechtigten, der keine der Bedingungen für die integrale Kostenübernahme der Kontaktlinsen erfüllt, jedoch die Bedingungen für die Kostenübernahme eines Brillengestells und Brillengläsern erfüllt, übernimmt die Krankenversicherung die für die Kontaktlinsen entstandenen Kosten in Form eines Pauschalbetrags. Dieser Pauschalbetrag setzt sich zusammen aus:

  1. dem Betrag von dreißig Euro (30,00€), die für ein Brillengestell maximal rückerstattet werden;
  2. dem Betrag für die (mineralischen) Brillengläser, die im Falle der Lieferung einer Brille übernommen worden wären.

Zwecks Geltendmachung bei der Krankenversicherung müssen die Refraktionswerte der Brillengläser auf der Rechnung angegeben sein.

Im Falle von aufeinanderfolgenden Lieferungen von Kontaktlinsen können mehrere Rechnungen bis in Höhe des vorstehend angegebenen Pauschalbetrags kumuliert werden, unter der Bedingung, dass sie gleichzeitig vorgelegt werden.

 

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