Psychomotorik

Zahlungsart

Drittzahlersystem

In der Regel wird der Kostenanteil zu Lasten der Krankenversicherung unmittelbar von der CNS übernommen.

Im Rahmen des Drittzahlersystems zahlt der Versicherte nur seinen Eigenanteil an den Psychomotorik-Therapeuten.

Vorauszahlung der Kosten durch den Versicherten

Wenn das Drittzahlersystem nicht angewendet wurde, legt der Psychomotorik-Therapeut dem Versicherten am Ende der Behandlung eine Rechnung vor, die den zu zahlenden Gesamtbetrag ausweist, bestehend aus dem Anteil der Kasse und dem Anteil, den der Versicherte gegebenenfalls selbst übernehmen muss. Nach der Zahlung beantragt der Versicherte bei seiner zuständigen Kasse (der CNS oder der Krankenkasse für den öffentlichen Dienst) die Rückerstattung des Anteils zu Lasten der Kasse.

Um die Kosten erstattet zu bekommen, muss die Rechnung des Psychomotorik-Therapeuten:

  • die Versichertennummer, den Namen und Vornamen des Versicherten enthalten;
  • ordnungsgemäß bezahlt sein;
  • von der ärztlichen Verschreibung begleitet werden.

Rückerstattungssatz

Die in der Nomenklatur der Psychomotorik-Therapeuten aufgeführten Leistungen, die im Voraus vom kontrollärztlichen Dienst ordnungsgemäß genehmigt wurden, genauso wie die Bilanzberichte, werden zu einem Rückerstattungssatz von achtundachtzig Prozent (88%), der zum Zeitpunkt ihrer Erbringung geltenden Gebühren, übernommen.

Der Erstattungssatz beträgt 100%, wenn der Versicherte zum Zeitpunkt der Ausstellung der Verschreibung das Alter von achtzehn (18) Jahren nicht erreicht hat.

Für Leistungen im Bereich der Entspannung beträgt der Erstattungssatz der Krankenkasse achtzig Prozent (80%).

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