Hörgeräte

Zahlungsart

Kauf in Luxemburg

Erwirbt der Versicherte sein Hörgerät in Luxemburg, so braucht er keine Vorauszahlung der Kosten zu leisten. Hier gilt das System des Drittzahlers, d. h. die Kosten werden direkt zwischen CNS und Hörgeräteakustiker verrechnet.

Kauf im Ausland

Entscheidet sich der Versicherte dafür, das Hörgerät im Ausland (EU, Schweiz, Norwegen, Island oder Liechtenstein) zu erwerben, so muss er die Vorauszahlung der Kosten leisten.
Anschließend muss die ordnungsgemäß bezahlte Rechnung zusammen mit der Kostenübernahmebestätigung an die CNS übermittelt werden, zwecks Rückerstattung.


Achtung: Nach EU-Recht ist für Grenzgänger die Krankenkasse des Wohnlandes, und nicht die CNS, für die Übernahme der in diesem Land erbrachten Gesundheitsleistungen und -versorgungen zuständig. Sollte der Grenzgänger sein Hörgerät in seinem Wohnland kaufen wollen, so muss er sich also an seine zuständige Kasse im Wohnland wenden.

Rückerstattungssatz

Der Rückerstattungssatz für Hörgeräte beträgt 100% auf der Grundlage eines Pauschalbetrags, der gemäß Datei B3 der CNS-Statuten festgelegt wurde.

Der SAP erstellt während der ersten Sprechstunde eine Kostenübernahmegutschrift, welche die ermittelten Pauschalen und die von der CNS übernommenen Beträge festlegt.

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