Sonderfall: Vereinigtes Königreich

Verwendung Ihrer Europäischen Krankenversicherungskarte im Vereinigten Königreich

Seit dem 1. Januar 2021 ist das Vereinigte Königreich aus dem EU-Binnenmarkt und der Zollunion sowie aus allen EU-Politiken ausgetreten.

Um Störungen so gering wie möglich zu halten, haben die EU und das Vereinigte Königreich ein "Handels- und Kooperationsabkommen" unterzeichnet, das ihre künftigen Beziehungen regelt, jetzt wo das Vereinigte Königreich ein Drittland ist.

Das Abkommen enthält eine Reihe von Maßnahmen zur Koordinierung der sozialen Sicherheit, die darauf abzielen, die Rechte von EU-Bürgern zu schützen, die sich vorübergehend im Vereinigten Königreich aufhalten.

So kann beispielsweise ein luxemburgischer Versicherter seine Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) ab dem 1. Januar 2021 im Vereinigten Königreich weiterhin für medizinisch notwendige Behandlungen während seines vorübergehenden Aufenthalts nutzen.

Wichtig: Jegliche entgegengenommenen Leistungen, die nicht dringend notwendig, sondern geplant ambulant sind (z.B. Sehhilfen, Zahnkronen, Zahnprothesen, einfache Sprechstunden ohne Diagnose) werden nicht rückerstattet.

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