Neue Leistung DC45 für die Telekonsultation im Zusammenhang mit der COVID-19-Epidemie

Um den jüngsten Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus "COVID-19", insbesondere im Bereich der öffentlichen Gesundheit, Rechnung zu tragen, wird ein neues Nomenklaturgesetz für Zahnärzte für die Telekonsultation eingeführt, das auch die Erstellung von ärztlichen Verschreibungen vorsieht.

Für die Tätigkeit in einer Zahnarztpraxis, werden die Zahnärzte ermutigt, Telekonsultationsmodalitäten (Telefon, Videoanrufanwendungen usw.) zu nutzen um die Übertragung des Virus in Anwendung der Empfehlungen der Gesundheitsdirektion zu begrenzen. Bei wenig gravierenden Anliegen von bereits bekannten Patienten wird es im Rahmen der Telekonsultations möglich sein, eine ärztliche Verschreibung auszustellen.

So wird eine neue Leistung DC45 in die Nomenklatur der zahnmedizinischen Leistungen eingeführt mit dem Titel "Telekonsultation im Rahmen der COVID-19-Epidemie gemäß den Empfehlungen der Gesundheitsdirektion, gegebenenfalls einschließlich der Erstellung von ärztlichen Verschreibungen", das von Zahnärzten, aus der Ferne durchzuführen ist. Der Tarif für diese neue Leistung ist an den Tarif für Konsultationen bei Zahnärzten ("DC1" Leistung) angeglichen, was der gängigen Praxis in anderen Ländern entspricht.

Die Nutzung der Telekonsultation beruht jedoch auf der alleinigen Entscheidung des Zahnarztes. Dieser muss beurteilen, ob es eher angemessen ist, eine zahnmedizinsche Betreuung auf Distanz durchzuführen oder von Angesicht zu Angesicht.

Zum letzten Mal aktualisiert am