Neue Leistung S45 für die Telekonsultation im Zusammenhang mit der COVID-19-Epidemie

Um den jüngsten Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus "COVID-19", insbesondere im Bereich der öffentlichen Gesundheit, Rechnung zu tragen, wird ein neues Nomenklaturgesetz für Hebammen für die Telekonsultation eingeführt, das auch die Erstellung von ärztlichen Verschreibungen vorsieht.

Hebammen werden ermutigt, Telekonsultationsmodalitäten (Telefon, Videoanrufanwendungen usw.) zu nutzen um die Übertragung des Virus in Anwendung der Empfehlungen der Gesundheitsdirektion zu begrenzen. Bei wenig gravierenden Anliegen von bereits bekannten Patientinnen wird es im Rahmen der Telekonsultations möglich sein, eine ärztliche Verschreibung auszustellen.

So wird eine neue Leistung S45 in die Nomenklatur der Leistungen von Hebammen eingeführt mit dem Titel "Telekonsultation im Rahmen der COVID-19-Epidemie gemäß den Empfehlungen der Gesundheitsdirektion, gegebenenfalls einschließlich der Erstellung von ärztlichen Verschreibungen", die von Hebammen, aus der Ferne durchzuführen ist. Der Tarif für diese neue Leistung ist an den Tarif für Konsultationen bei Hebammen ("S11" Leistung - Überwachung und Bereitstellung geburtshilflicher Betreuung im Falle einer Pathologie, auf ärztliche Verschreibung) angeglichen, was der gängigen Praxis in anderen Ländern entspricht.

Die Nutzung der Telekonsultation beruht jedoch auf der alleinigen Entscheidung der Hebamme. Diese muss beurteilen, ob es eher angemessen ist, eine Betreuung auf Distanz durchzuführen oder von Angesicht zu Angesicht.

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